Referenzen Messungen

Mit präzisen Messungen an gebäudetechnischen Anlagen zu mehr Planungssicherheit

Ob Heizungsersatz, Brauchwarmwasser-Analyse, Lüftungscheck oder Energetische Betriebsoptimierung: Für diese Kundinnen haben wir temporäre Messungen an gebäudetechnischen Anlagen durchgeführt und belastbare Daten geliefert. 

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  • Klinik Schönberg Gunten – Dimensionierung Wärmeerzeugung

    U. Hauenstein Heizung Lüftung Sanitär AG

    Dimensionierung der Wärmeerzeugung Klink Schönberg Gunten

    Um den effektiven Leistungsbedarf der Reha-Klinik Schönberg Gunten im Berner Oberland zu ermitteln und die neuen Holzfeuerungen bedarfsgerecht zu dimensionieren, beauftragte uns die U. Hauenstein Heizung Lüftung Sanitär AG aus Steffisburg mit 2 thermischen Leistungsmessungen.

    Die Messungen sollten nicht nur die benötigte Wärmeerzeugungsleistung bestimmen, sondern auch Rückschlüsse auf den Betrieb der Wärmeabgabe ermöglichen. Aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse vor Ort ermöglicht jedes eingesparte Kilowatt kleinere und effizientere Wärmeerzeuger. Die Kenntnis der Heizkurven und des Anfahrbetriebs erlaubt zudem, die Regelung bedarfsgerecht zu gestalten. Dadurch lassen sich Investitions- und Betriebskosten sparen.

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    Ausgangslage

    Präzise Ermittlung des tatsächlichen Wärmebedarfs

    Vor Beginn der Messkampagne wurde die Wärmeerzeugungsleistung auf 1x 140 kW und 1x 80 kW abgeschätzt. Die Wärmeerzeugung wird dabei auf zwei Zentralen aufgeteilt.

    Die Abschätzung der Heizleistung auf Basis von Jahresmittelwerten oder Faustformeln enthält oft Unsicherheiten und erfordert hohe Sicherheitszuschläge. Um die neue Wärmeerzeugung mit hoher Planungssicherheit exakt zu dimensionieren, entschied sich die Bauherrschaft, den realen Wärmebedarf zu messen. Ziel war es, die benötigte Heizleistung bei einer Norm-Aussentemperatur von -7 °C zu ermitteln.

    Vorgehen und Analyse

    Erfassung belastbarer Betriebsdaten für maximale Planungssicherheit

    Über 40 Tage führten wir zwei thermische Leistungsmessung nach SIA 384/1:2022 durch. An 17 Tagen lagen die Aussentemperaturen unter 5 °C, an 38 Tagen unter 8 °C, wodurch eine repräsentative Leistungskennlinie erstellt werden konnte. Anhand dieser gemessenen Daten konnten wir einen tatsächlichen Wärmebedarf von 117 kW für Zentrale A und 65 kW für Zentrale B bei -7 °C extrapolieren. Dieser Wert beinhaltet einen pauschalen Zuschlag von 20 % für potenziell wegfallende solare Wärmegewinne durch die Fensterflächen.

    Leistungskennlinie Zentrale A -Referenz Durchflussmessung Dimensionierung Wärmeerzeuger - - Klinik Schönberg Gunten
    Leistungskennlinie Zentrale A
    Leistungskennlinie Zentrale B -Referenz Durchflussmessung Dimensionierung Wärmeerzeuger - - Klinik Schönberg Gunten
    Leistungskennlinie Zentrale B

    Die Analyse der Betriebsdaten zeigte, dass die bestehende Wärmeerzeugung stark taktet und mit konstanten Vorlauftemperaturen betrieben wird. Die Nachtabsenkung löste zudem Leistungsspitzen im Anfahrbetrieb aus, was zu ineffizienten Betriebszuständen führte. Die Vorlauftemperaturen auf den Heizgruppen lagen deutlich unter den Temperaturen der Wärmeerzeugung, was auf ein hohes Optimierungspotenzial hinweist.

    Leistungsverlauf mit Taktbetrieb -Referenz Durchflussmessung Dimensionierung Wärmeerzeuger - - Klinik Schönberg Gunten
    Leistungsverlauf mit Taktbetrieb und Leistungsspitzen im Anfahrbetrieb nach der Nachtabsenkung

    Einsparpotenzial

    Kostenreduktion durch optimierte Wärmeerzeugerleistung

    Auf Basis der erhobenen Messdaten konnte die Leistung der Wärmeerzeugung von ursprünglich veranschlagten 220 kW auf 190 kW reduziert werden. Diese Optimierung führt zu einer Einsparung der Investitionskosten von rund CHF 45’000 durch kleinere Holzkessel mit Speichern und reduziert den Platzbedarf. Die Kosten für die Messung betrugen einmalig CHF 6’700 exkl. MwSt.

    Zusammenfassung

    Nachhaltiger Mehrwert durch Kostenreduktion und Planungssicherheit

    In diesem Projekt liegt der besondere Mehrwert in den reduzierten Investitionskosten. Die Wärmeerzeuger können kleiner dimensioniert werden und Installationsfläche wird eingespart. Durch die gewonnenen Erkenntnisse über den Betrieb der Wärmeabgabe kann die Regelung bedarfsgerecht optimiert werden. Dies führt in der Regel zu einer Reduktion der jährlichen Energiekosten von ca. 10%. Bei einem jährlichen Wärmebedarf von 640’000 kWh sind auch hier Kosteneinsparungen von mehreren tausend Franken möglich. Die präzise Dimensionierung schafft Klarheit und Planungssicherheit. Die neuen Wärmeerzeuger können exakt auf den Bedarf ausgelegt und die Regelung dem effektiven Wärmebedarf angepasst werden. Wir bedanken uns bei der U. Hauenstein Heizung Lüftung Sanitär AG und der Klinik Schönberg Gunten für die tolle Zusammenarbeit und das Vertrauen in unsere Messkampagne.

    hauensteinag.ch
    schoenberg.ch

    Installation Messung - Referenz Durchflussmessung Dimensionierung Wärmeerzeuger - Klinik Schönberg Gunten
    Logo U. Hauenstein Heizung Lüftung Sanitär AG
  • Fernwärmeauslegung Bumbacher Immobilien

    bumbacher immobilien gmbh

    Optimierung der Anschlussleistung für zehn Mehrfamilienhäuser

    Auf Anraten ihres Energieberaters beauftragte die bumbacher immobilien gmbh uns mit einer thermischen Leistungsmessung, um den tatsächlichen Wärmebedarf für ihren geplanten Fernwärmeanschluss zu ermitteln.

    Das Ergebnis ermöglicht eine deutliche Reduktion der Anschlussleistung. Das wird zu signifikanten jährlichen Kosteneinsparungen führen, weil der Grundpreis der Fernwärme pro Kilowatt Anschlussleistung berechnet wird.

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    Ausgangslage

    Präzise Ermittlung des tatsächlichen Wärmebedarfs

    Vor Beginn der Messkampagne wurden von der Energieversorgerin 250 kW vorgeschlagen. Die darauf konsultierte Heizungsfachperson hat festgestellt, dass dieser Wert in Anbetracht des Jahresenergiebedarfs recht grosszügig ist und eine Reduktion auf 220 kW vorgeschlagen.

    Allerdings enthält eine Annahme auf Basis von Jahresmittelwerten immer noch viele Unsicherheiten und entsprechende Sicherheitszuschläge. Auf Anraten einer weiteren Fachperson wurden wir konsultiert, um den realen Wärmebedarf bei kalter Witterung zu messen. Ziel war es, die benötigte Anschlussleistung bei -8 °C zu ermitteln.

    Vorgehen und Analyse

    Erfassung belastbarer Betriebsdaten für maximale Planungssicherheit

    Über 33 Tage führten wir eine thermische Leistungsmessung nach SIA 384/1:2022 durch. An 25 Tagen lagen die Aussentemperaturen unter 5 °C, wodurch eine repräsentative Leistungskennlinie gezeichnet werden konnte. Anhand dieser gemessene Leistungskennlinie konnten wir einen tatsächlichen Wärmebedarf von 158 kW bei -8 °C extrapolieren, darin enthalten ist ein Zuschlag von 15 % für potenziell wegfallende solare Wärmegewinne durch die Fenster.

    Diagramm Thermische Leistungsmessung

    Einsparpotenzial

    Kostenreduktion durch optimierte Anschlussleistung

    Auf Basis der erhobenen Messdaten konnte die Anschlussleistung von ursprünglich geplanten 220 kW auf 160 kW reduziert werden. Diese Optimierung führt zu einer jährlichen Einsparung von rund 7000 CHF an jährlichen Fixkosten. Die Kosten für die Messung betrugen einmalig knapp 3000 CHF.

    Zusammenfassung

    Nachhaltiger Mehrwert durch Kostenreduktion und Planungssicherheit

    In diesem Projekt liegt der besondere Mehrwert bei den reduzierten Fixkosten. In vielen Fällen liegt der Mehrwert aber viel tiefer. Viele Hausbesitzende haben Angst vor dem Wechsel und das Gefühl ihr Gebäude sei leider nicht gut genug für eine erneuerbare Lösung, bzw. eine erneuerbare Lösung sei bei ihrem Haus unheimlich kompliziert und damit untragbar teuer.

    Die präzise Dimensionierung führt hier zu Klarheit. Ja, es gibt Gebäude bei denen ein Wechsel auf ein erneuerbares Heizsystem kompliziert ist. Meistens ist es aber halb so wild. slightly smiling face

    bumbacher-immobilien.ch

    Thermische Leistungsmessung
    Logo Bumbacher Immobilien

Referenzen Engineering

Massgeschneiderte Lösungen für Ihre Anforderungen

Jedes Projekt ist einzigartig – deshalb entwickeln wir individuelle Engineering-Lösungen, die genau zu Ihren Bedürfnissen passen. Entdecken Sie, wie wir gemeinsam mit unseren Kundinnen innovative und nachhaltige Konzepte umsetzen.

  • Leim-Regelungstechnik

    Spühl GmbH

    Innovation bei der Produktion von Taschenfederkernen

    Zusammen mit unserer Kundin Spühl GmbH konnte eine innovative Leimregelung für die Produktion von Taschenfederkernen entwickelt werden. Dies bringt erhebliche Vorteile hinsichtlich Rohstoffeinsparung und eine verbesserte Qualitätssicherung.

    Um eine möglichst optimale und nachhaltige Regelung zu erreichen, werden Leimsystemdaten an die Cloud verschickt, verarbeitet, analysiert und in Form von optimierten Regelparametern automatisch wieder ins Produktionssystem gebracht.

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    Ausgangslage

    Reduktion der Leimmenge

    Der bestehende Prozess zur Herstellung von Federkernen war durch Schwankungen im Leimauftrag aufgrund von Temperaturschwankungen, Unterschieden im Rohmaterial und unterschiedlichen Auftragsgeschwindigkeiten gekennzeichnet. Mit dem bestehenden ungeregelten System wurde oft zu viel Leim aufgetragen, um Produktmängel zu vermeiden.

    Mit der Einführung der neuen Regelungstechnik kann nun auf diesen Sicherheitszuschlag verzichtet und damit erhebliche Mengen an Leim eingespart werden.

    Nachhaltigkeit

    Positiver Umwelteinfluss

    Wir sind stolz darauf, mit dieser Erweiterung einen Beitrag gegen den Klimawandel leisten zu können. Mit dieser technologischen Weiterentwicklung leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Nach unseren Berechnungen kann jede mit der Leimregeltechnik ausgestattete System jährlich über 20 Tonnen CO2-Emissionen einsparen. Gerne erläutern wir Ihnen unsere Berechnungen im Detail.

    Qualitätssicherung

    Steigerung der Produktqualität

    Eine konstante und optimierte Leimmenge garantiert gleichbleibende Eigenschaften jedes einzelnen Federkerns. Dies erhöht die Produktqualität erheblich und reduziert gleichzeitig die Produktionsschwankungen.

    spuhl.com

    Leimmenge auf Taschenfederkernen
    Logo Spühl GmbH
  • Hitachi Energy

    Hitachi Energy Switzerland Ltd.

    Sichere Qualität für Hochspannungsdurchführungen – mit digitaler Unterstützung

    Bei Hitachi Energy (Micafil Bushings) in Zürich entstehen kundenspezifische Hochspannungsdurchführungen für anspruchsvolle Anwendungen weltweit. Bevor diese das Werk verlassen, durchlaufen sie eine strenge Hochspannungsprüfung, die entweder normgerecht oder individuell nach Kundenwunsch durchgeführt wird. Mit dem Ziel, höchste elektrische Funktionalität und Qualität sicherzustellen.

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    Der Prüfprozess ist heute weitgehend digital unterstützt. Dies ist auf die vielfältigen und vernetzten Desktop- und Webanwendungen zurückzuführen. Die Testabläufe werden über die Applikationen geplant, durchgeführt und die aufgenommenen Ergebnisse nahtlos dokumentiert.

    Die dahinterstehenden Applikationen werden von uns kontinuierlich gewartet und weiterentwickelt, um einen reibungslosen, effizienten und zukunftsfähigen Prüfprozess zu gewährleisten.

    Der grosse Transformator im Bild wird für Prüfungen mit Spannungen von bis zu 1 MV verwendet.

    hitachienergy.com

    Transformator Hitachi
    Hitachi Logo

Weitere Kundinnen im Bereich Engineering

Primär arbeiten wir mit Geräte-, Maschinen- und Anlagenbauunternehmen aus der Deutschschweiz.

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